Versety Community-Richtlinien
Wofür Versety stehen soll
Echte Menschen. Echtes Wissen. Echte Erfahrungen.
Versety soll ein Ort sein, an dem Menschen festhalten und miteinander teilen können, was sie erlebt, gelernt, gedacht und geschaffen haben.
Ein Profil soll mit der Zeit wachsen – mit Reisen, Erinnerungen, Interessen, Musik, Gaming, persönlichen Gedanken, Bildern und Erfahrungen.
Dabei soll Versety Menschen verbinden statt gegeneinander aufzubringen.
Diese Richtlinien gelten deshalb für alle Inhalte und Interaktionen auf Versety.
1. Begegne anderen mit Respekt
Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen, Interessen und Ansichten.
Das ist willkommen.
Nicht willkommen sind:
- persönliche Beleidigungen,
- gezielte Erniedrigungen,
- Mobbing,
- wiederholte unerwünschte Kontaktaufnahme,
- Einschüchterung,
- ernsthafte Bedrohungen,
- gezielte Belästigung anderer Nutzer.
Kritik und Widerspruch sind möglich. Der Angriff auf eine Person ist etwas anderes.
2. Kein Hass und keine Menschenfeindlichkeit
Versety toleriert keine Inhalte, die Menschen oder Personengruppen entmenschlichen, bedrohen oder aufgrund persönlicher Merkmale herabwürdigen.
Dazu gehören insbesondere:
- rassistische Inhalte,
- antisemitische Inhalte,
- gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit,
- Aufrufe zur Diskriminierung,
- Hasspropaganda,
- Verherrlichung entsprechender Ideologien.
Die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen von Diskriminierung oder Hass bleibt selbstverständlich möglich.
3. Kein Extremismus und keine Gewaltpropaganda
Versety darf nicht dazu verwendet werden, extremistische oder terroristische Organisationen, Ideologien oder Gewalttaten zu unterstützen oder zu verherrlichen.
Nicht erlaubt sind insbesondere:
- Aufrufe zu Gewalt,
- konkrete Gewaltandrohungen,
- Verherrlichung terroristischer Taten,
- extremistische Propaganda,
- Rekrutierung für extremistische Gruppen,
- Anleitungen zur Begehung schwerer Gewalttaten.
Persönliche Erfahrungen mit Gewalt oder extremistischen Situationen können dagegen thematisiert werden, wenn sie nicht verherrlichend oder unterstützend dargestellt werden.
4. Politik hat auf Versety keinen Platz
Im Internet gibt es bereits genügend Orte für politische Auseinandersetzungen.
Versety soll Menschen über das verbinden, was sie erleben, wissen, mögen und schaffen – nicht über politische Lager.
Deshalb ist Versety keine Plattform für:
- Parteipolitik,
- Wahlwerbung,
- politische Kampagnen,
- politische Propaganda,
- Aufrufe zur Wahl oder Nichtwahl bestimmter Parteien oder Kandidaten,
- politische Mobilisierung,
- ideologische Lagerkämpfe,
- Beiträge, deren Hauptzweck eine politische Tagesdebatte ist.
Das bedeutet nicht, dass persönliche Erfahrungen ausgeblendet werden müssen.
Eine Lebensgeschichte kann einen gesellschaftlichen oder politischen Hintergrund haben.
Entscheidend ist der Schwerpunkt:
Steht deine persönliche Erfahrung im Mittelpunkt, kann sie zu Versety passen.
Steht politische Überzeugungsarbeit, Mobilisierung oder Streit im Mittelpunkt, passt sie nicht zu Versety.
5. Schütze die Privatsphäre anderer
Veröffentliche keine privaten Informationen anderer Menschen ohne ausreichende Berechtigung.
Insbesondere nicht:
- private Anschriften,
- private Telefonnummern,
- private E-Mail-Adressen,
- Zugangsdaten,
- Finanzdaten,
- Identitätsdokumente,
- vertrauliche medizinische Informationen,
- andere sensible persönliche Informationen.
Das gezielte Veröffentlichen privater Informationen mit dem Ziel, einer Person zu schaden oder sie unter Druck zu setzen, ist auf Versety nicht erlaubt.
Auch beim Hochladen von Bildern und persönlichen Geschichten sind die Rechte anderer Personen zu respektieren.
6. Deine Erfahrungen gehören dir – die Rechte anderer auch
Veröffentliche grundsätzlich nur:
- eigene Inhalte oder
- Inhalte, die du verwenden darfst.
Das gilt insbesondere für:
- Fotos,
- Illustrationen,
- Texte,
- Videos,
- Musik,
- Screenshots,
- fremde Beiträge.
Dass etwas im Internet auffindbar ist, bedeutet nicht automatisch, dass es frei weiterverwendet werden darf.
7. Keine falschen Identitäten
Versety lebt davon, dass hinter Profilen echte Menschen stehen.
Nicht erlaubt sind:
- Identitätsdiebstahl,
- bewusste Nachahmung einer anderen Person,
- Fake-Accounts zur Täuschung,
- gefälschte offizielle Profile,
- vorsätzlich irreführende Angaben über die eigene Identität oder Rolle.
Pseudonyme oder gewählte Benutzernamen sind davon nicht betroffen, soweit dadurch keine andere Person vorgetäuscht wird.
8. Kein Spam, Betrug oder Plattformmissbrauch
Nicht erlaubt sind insbesondere:
- Spam,
- Phishing,
- Betrugsversuche,
- Schadsoftware,
- massenhaft automatisierte Inhalte,
- künstlich erzeugte Interaktionen,
- manipulierte Likes oder Reaktionen,
- automatisierte Kontoerstellung,
- Umgehung von Sicherheitsmechanismen,
- Verkauf oder Handel mit Versety-Konten oder Einladungen,
- gezielte technische Angriffe auf Versety.
9. Persönliche und schwierige Erfahrungen dürfen einen Platz haben
Das Leben besteht nicht nur aus positiven Dingen.
Auf Versety dürfen Nutzer grundsätzlich auch über schwierige persönliche Erfahrungen sprechen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Krankheit,
- psychische Belastung,
- Sucht,
- Trauer,
- Gewalterfahrungen,
- schwierige Beziehungen,
- persönliche Krisen.
Solche Inhalte dürfen ehrlich sein.
Sie dürfen aber nicht dazu benutzt werden, andere Personen zu gefährden, bloßzustellen oder zu rechtswidrigem beziehungsweise gefährlichem Verhalten anzuleiten.
10. Gesundheit: Erfahrung statt Ferndiagnose
Persönliche Gesundheitserfahrungen können wertvoll sein.
Du darfst beispielsweise erzählen:
„So habe ich eine Behandlung erlebt.“
oder:
„Das hat mir persönlich geholfen.“
Problematisch sind dagegen insbesondere Aussagen wie:
„Du hast definitiv diese Krankheit.“
oder:
„Setz dein Medikament ab und mach stattdessen das hier.“
Versety ist keine medizinische Beratungsplattform.
Nicht erlaubt sind insbesondere:
- gefährliche medizinische Anweisungen,
- gezielte medizinische Falschinformationen, durch die andere gefährdet werden können,
- Ferndiagnosen anderer Nutzer,
- Aufforderungen zum Abbruch medizinisch notwendiger Behandlungen,
- Werbung für eindeutig gefährliche Heilmethoden.
11. Keine Verherrlichung von Selbstgefährdung
Persönliche Erfahrungen mit selbstschädigendem Verhalten dürfen thematisiert werden.
Nicht zulässig sind Inhalte, die entsprechendes Verhalten verherrlichen, fördern oder andere gezielt dazu anleiten.
Wo es sinnvoll ist, kann Versety Inhalte einschränken oder Hinweise auf professionelle Hilfe bereitstellen.
12. Sexualisierte Inhalte und Schutz Minderjähriger
Sexuelle Ausbeutung, sexualisierte Gewalt und sexualisierte Inhalte mit Minderjährigen sind auf Versety nicht erlaubt.
Ebenso verboten sind:
- sexuelle Belästigung anderer Nutzer,
- nicht einvernehmlich veröffentlichte intime Inhalte,
- sexualisierte Erpressung,
- Grooming,
- sexuelle Ausbeutung.
Bei sonstigen sexuellen oder expliziten Inhalten kann Versety zusätzliche Einschränkungen festlegen.
13. Bilder anderer Menschen
Bevor du Bilder anderer Personen hochlädst, solltest du prüfen, ob du sie veröffentlichen darfst.
Besonders vorsichtig solltest du sein bei:
- Kindern und Jugendlichen,
- privaten Situationen,
- medizinischen Situationen,
- Bildern aus Wohnungen oder privaten Räumen,
- Situationen, in denen Personen bloßgestellt werden könnten.
Eine Reiseerinnerung oder ein Konzertfoto ist nicht automatisch problematisch. Die Rechte erkennbarer Personen gelten trotzdem.
14. Kommentare und Diskussionen
Kommentare sollen den Austausch ergänzen.
Sie sollen nicht dazu dienen:
- andere öffentlich vorzuführen,
- Streit gezielt zu eskalieren,
- Nutzer über mehrere Inhalte hinweg zu verfolgen,
- persönliche Angriffe zu organisieren,
- politische oder ideologische Debatten in fremde Inhalte hineinzutragen.
Wenn eine Diskussion nur noch gegeneinander statt miteinander geführt wird, kann Versety eingreifen.
15. Sichtbarkeit ist zu respektieren
Wenn jemand einen Inhalt nur für bestimmte Personen freigibt, ist diese Entscheidung zu respektieren.
Versuche nicht, technische Sichtbarkeitsbeschränkungen zu umgehen.
Auch wenn Screenshots technisch möglich sein können, bedeutet das nicht automatisch, dass private Inhalte ohne Zustimmung außerhalb ihres vorgesehenen Kreises verbreitet werden dürfen.
16. Melde problematische Inhalte
Wenn du einen Inhalt siehst, der möglicherweise:
- rechtswidrig ist,
- jemanden gefährdet,
- persönliche Daten offenlegt,
- Hass oder Gewalt enthält oder
- gegen diese Richtlinien verstößt,
nutze bitte die dafür vorgesehene Melden-Funktion.
Melde einen Inhalt so konkret wie möglich.
Meldungen dürfen nicht verwendet werden, um Personen absichtlich zu belästigen oder Inhalte allein deshalb entfernen zu lassen, weil man anderer Meinung ist.
17. Wie Versety moderiert
Versety prüft Inhalte nicht pauschal vor ihrer Veröffentlichung.
Wenn Versety jedoch Kenntnis von einem möglichen Verstoß erhält oder ein Sicherheitsproblem erkennt, kann der betreffende Inhalt beziehungsweise Account geprüft werden.
Je nach Situation können wir:
- einen Hinweis geben,
- verwarnen,
- Funktionen einschränken,
- einen Inhalt entfernen oder dessen Sichtbarkeit beschränken,
- ein Konto vorübergehend sperren,
- ein Konto dauerhaft sperren.
Diese Reihenfolge ist keine zwingende Eskalationsstufe.
Bei schweren Verstößen kann direkt eine stärkere Maßnahme erforderlich sein.
Das gilt beispielsweise bei:
- ernsthaften Gewaltandrohungen,
- Doxxing,
- schwerer Hasspropaganda,
- extremistischen Inhalten,
- Betrug,
- massiver Belästigung,
- erheblichem Identitätsmissbrauch,
- gefährlichem Plattformmissbrauch.
18. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein
Moderation soll nicht willkürlich erfolgen.
Bei der Entscheidung berücksichtigen wir insbesondere:
- Kontext,
- Schwere des Verstoßes,
- mögliche Gefährdung anderer,
- Wiederholungen,
- erkennbare Absicht,
- Reichweite und Auswirkungen eines Inhalts.
Soweit sinnvoll und rechtlich möglich, teilen wir betroffenen Nutzern mit, warum eine Maßnahme getroffen wurde.
Wenn du glaubst, dass eine Entscheidung falsch war, kannst du eine Überprüfung verlangen.
19. Regeln gelten für alle
Diese Community-Richtlinien gelten unabhängig davon, ob jemand:
- neu bei Versety ist,
- schon lange Mitglied ist,
- viele Inhalte veröffentlicht,
- mit dem Betreiber persönlich bekannt ist oder
- eine besondere Rolle innerhalb von Versety besitzt.
Eine administrative oder interne Rolle bedeutet nicht, dass private Inhalte anderer Nutzer ohne Berechtigung eingesehen werden dürfen oder die Community-Regeln nicht gelten.
20. Versety darf sich weiterentwickeln
Versety wächst und verändert sich.
Neue Funktionen können neue Situationen schaffen, die diese Richtlinien heute noch nicht vollständig abbilden.
Deshalb können die Community-Richtlinien weiterentwickelt werden.
Wesentliche Änderungen werden transparent kenntlich gemacht.
Unser Grundsatz bleibt dabei:
Versety soll Menschen verbinden, persönliche Erfahrungen bewahren und respektvollen Austausch ermöglichen – ohne Hass, politischen Lagerkampf oder künstlichen sozialen Druck.
